So kennst du Maschinenbau noch nicht

Maschinenbau heißt Maschinen bauen, oder? Nicht ganz. Natürlich hat das Fach viel mit der Entwicklung von Produkten und Maschinen zu tun. Doch auch Disziplinen wie Marketing, Management und Forschung gehören dazu und sind dir vielleicht bereits bekannt. Die daraus entstehenden Möglichkeiten und Berufsfelder sind unglaublich vielfältig.

Wo steckt
Maschinenbau drin?

Ein besseres Bild bekommen wir, wenn wir darüber nachdenken, wozu wir Menschen Maschinenbau brauchen. Denn fast alles, was Maschinenbauer*innen erfinden, entwickeln, kreieren und konstruieren, dient in erster Linie der Verbesserung unseres Lebens: Von  der mechanischen Entwicklung von Implantaten in der Medizintechnik über die Entwicklung großtechnischer Anlagen oder der Übertragung von Phänomenen aus der Natur in die Technik (Bionik). In Großprojekten ist man zum Beispiel an der Untersuchung ressourceneffizienter Verfahren in der Umwelttechnik bis hin zur Entwicklung alternativer Energiesysteme in Afrika beteiligt. Es gibt weitere zahlreiche Beispiele, hier findest du eine kleine Auswahl.

Wo, wie und an was
werde ich später arbeiten?

Das Berufsfeld der Maschinenbauer*innen ist so vielfältig, dass es auf diese Frage viele mögliche Antworten gibt. Vielleicht arbeitest du als Entwicklungsingenieurin an spannenden Produkten und Prozessen oder als Werkstoffspezialistin oder Laborleiterin. Vielleicht schlägst du eine akademische Laufbahn in der Forschung oder der Lehre, z.B. als Berufsschullehrerin ein? Das Gute ist: Als Ingenieur*in bist du nicht festgefahren, sondern kannst deine Fertigkeiten später immer wieder anders kombinieren und dadurch auch die Richtung ändern. Vielleicht wirst du später sogar einmal als Umweltbeauftragte die Kontinente bereisen. Wohin auch immer es dich verschlägt, du schreibst dein nächstes Kapitel selbst.

Eine Maschinenbau Studentin steht in einer Werkstatt

Kreativität ist vor allem deshalb wichtig, da du als Maschinenbauer*in viel mit der Entwicklung und Gestaltung von Produkten zu tun haben wirst. Hier geht es oft darum, neue Perspektiven und Lösungen zu finden und zwar sowohl eigenständig als auch in Teams. Die wirklich zentrale Eigenschaft, die Maschinenbauer*innen besitzen müssen, ist jedoch die Fähigkeit, umzudenken, bzw. sich in kürzester Zeit in unterschiedlichste Themengebiete einzuarbeiten und dabei offen für Neues zu sein. Warum das wichtig ist? Nicht nur wir selbst, sondern auch die Welt, in der wir leben, befindet sich im Wandel: Klima, Energie, Digitalisierung – all das bewegt uns und das macht nicht nur die Eigenschaft umzudenken, sondern den ganzen Beruf der Maschinenbauer*innen so wichtig und vor allem spannend.

Schön, dass du dich bewerben möchtest

Der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt es ist kein bestimmter Notendurchschnitt (NC) und auch keine Prüfung zur Einschreibung vorausgesetzt. Du kannst dich also direkt über das HRW Online-Portal einschreiben.

Um dich erfolgreich einzuschreiben, musst du dich im Online-Portal registrieren und dort alle nötigen Angaben machen, sowie die erforderlichen Nachweise (zum Beispiel dein Abiturzeugnis) einreichen. Wichtig: erst nach Einreichung und Prüfung deiner Nachweise ist deine Bewerbung vollständig und du wirst für den Studiengang eingeschrieben. Wir informieren dich darüber per E-Mail oder per Post.